Rechtsschutzversicherung: Wichtiger Schutz in jeder Lebenslage

Eine Rechtsschutzversicherung ist sinnvoller denn je. Zuletzt wurden die Honorare für Rechtsanwälte und Co. im Jahr 2013 erhöht. Wer sein Recht durchsetzen oder sich gegen falsche Anschuldigungen vor Gericht verteidigen will, muss so immer mehr Geld dafür ausgeben. Eine Rechtsschutzversicherung macht sich bereits ab der ersten Anwaltsstunde bezahlt.

Rechtsschutzversicherung: Doppelt abgesichert

RechtsschutzversicherungRechtliche Auseinandersetzungen werden immer mehr zu einer kostspieligen Angelegenheit. Angesichts hoher Gerichts- und Anwaltskosten überlegt man zwei Mal, ob es sich wirklich lohnt, Streitigkeiten gerichtlich zu klären. Beim Streit mit dem Vermieter kann das beispielsweise dazu führen, dass Mieter benachteiligt behandelt werden. Der Ärger mit dem Chef wird heruntergeschluckt und Bußgeldbescheide, über die sich streiten lässt, werden einfach hingenommen. Mit einer Rechtsschutzversicherung muss das alles nicht sein. Versicherte brauchen keine Angst vor den finanziellen Konsequenzen eines Rechtsstreits zu haben. Zudem verzichten Streitgegner in manchen Fällen auf eine langwidrige gerichtliche Auseinandersetzung, wenn eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen wurde.

Leistungen einer Rechtsschutzversicherung

Eine Rechtsschutzversicherung zahlt viele Kosten, die auf Versicherte während eines Rechtsstreits zukommen können. Dazu zählen unter anderem:

  • Anwaltshonorare
  • Gerichtsgebühren
  • Kosten für Schlichtungs- oder Schiedsverfahren
  • Prozesskosten des Gegners
  • Kosten für Zeugen und Sachverständige

Abhängig davon, in welchen Bereichen es zu Streitigkeiten kommt, schützt Versicherte eine spezielle Form der Rechtsschutzversicherung. Zu den bekanntesten Varianten zählen Privatrechtsschutz, Arbeitsrechtsschutz, Mieter- bzw. Vermieterrechtsschutz, Strafrechtsschutz und Verkehrsrechtsschutz. Auch Firmen und Unternehmen können sich mit einer Firmenrechtsschutzversicherung absichern.

Wer ist mit einer Rechtsschutzversicherung abgesichert?

Private RechtsschutzJe nach Tarif schützt eine Rechtsschutzversicherung nicht nur den Versicherungsnehmer selbst, sondern auch dessen Partner und Kinder. Der Versicherungsschutz gilt für den Nachwuchs jedoch meist nur, solange dieser minderjährig oder noch in der ersten Berufsausbildung ist. Zudem haben Kunden meist weltweit Anspruch auf die Leistungen ihrer Rechtsschutzversicherung. Wem dies besonders wichtig ist, der sollte jedoch bei der Wahl darauf achten, dass der Rechtsschutz im Ausland tatsächlich gilt.
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Varianten

Arbeitsrechtsschutzversicherung: Wichtiger Baustein in der Rechtsschutzversicherung

Eine Rechtsschutzversicherung mit dem Baustein Arbeitsrechtsschutz hilft dann, wenn beispielsweise Arbeitnehmer in eine Auseinandersetzung mit Arbeitgebern geraten. Nicht jede Police enthält diese Form des Rechtsschutzes. Allerdings kann sich spätestens bei einem Streit, der vor Gericht handelt, die Zusatzleistung auszahlen.

Der Arbeitsrechtsschutz, auch Berufsrechtsschutz genannt, ist nur als Zusatzleistung im Paket mit einem normalen Privatrechtsschutz verfügbar. Damit unterscheidet er sich beispielsweise vom Verkehrsrechtsschutz, der auch als selbständige Police abgeschlossen werden kann. Der Arbeitsrechtsschutz erweitert damit den Privatrechtsschutz um alle Leistungen, die im Zusammenhang mit arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen stehen. Dazu gehören beispielsweise unrechtmäßige Kündigungen oder Abmahnungen sowie ein schlechtes Arbeitszeugnis nach Verlassen eines Unternehmens.

Wann hilft die Arbeitsrechtsschutzversicherung?

Die Arbeitsrechtsschutzversicherung hilft vor allem bei Auseinandersetzung mit Arbeitgebern. Dabei kann es sich um Streitigkeiten bezüglich eines bestehenden oder ehemaligen Arbeitsverhältnisses handeln. Hier zwei typische Beispiele für Rechtsschutz-Fälle:

Bestehendes Arbeitsverhältnis

ArbeitsrechtsschutzversicherungÄrger mit dem Arbeitgeber gehört leider immer wieder zum Berufsleben dazu. Dabei landen die wenigsten Fälle vor Gericht – schließlich wollen Arbeitnehmer selten das Verhältnis zum Chef noch weiter verschlechtern. Dennoch ist es in manchen Fällen angebracht, auch den Gang vor das Gericht zu wählen, wenn keine andere Einigung möglich ist. Dazu gehört beispielsweise eine Versetzung. Wird beispielsweise ein Familienvater an einen anderen Betriebsort versetzt, so kann er gegen die Versetzung gegebenenfalls vorgehen. Denn abhängig von tariflichen Bestimmungen sowie Vereinbarungen im Arbeitsvertrag muss der Arbeitgeber soziale und familiäre Faktoren bei einer Versetzung berücksichtigen. Tut er das nicht, hat der Arbeitnehmer vorerst – nachdem eine gütliche Einigung mit dem Arbeitgeber nicht zustande gekommen ist – die Möglichkeit, eine einstweilige Verfügung gegen die Kündigung zu erwirken, bzw. vor dem Arbeitsgericht dagegen zu klagen. In so einem Fall steht ihm eine Rechtsschutzversicherung mit Arbeitsrechtsschutz zur Seite und zahlt anfallende Kosten, beispielsweise für Anwälte, Gerichtskosten oder Gutachter.

Ehemaliges Arbeitsverhältnis

Mit ehemaligen Arbeitgebern kommt es vor allem bezüglich des Arbeitszeugnisses zu Streitigkeiten. Dabei geht es nicht nur um wohlwollende Formulierungen, sondern auch darum, dass Arbeitsbereiche und Aufgabengebiete richtig und vollständig benannt werden, um die zukünftige Arbeitssuche oder auch Gehaltsverhandlungen mit einem neuen Arbeitgeber zu erleichtern. Gehen die Vorstellungen des verantwortlichen Personalers und des ehemaligen Mitarbeiters weit auseinander, besteht auch hier die Möglichkeit sich mit Unterstützung des Arbeitsrechtsschutzes gegen ein falsches oder unvollständiges Zeugnis zu wehren.

Das muss man beim Arbeitsrechtsschutz beachten

Der Arbeits- bzw. Berufsrechtsschutz kann nur in Kombination mit einem Privatrechtsschutz abgeschlossen werden. Daneben sind häufig noch andere Leistungsbausteine möglich, so etwa der Miet- oder Verkehrsrechtsschutz. Dabei gilt: Umso umfangreicher die Leistungen, desto höher fallen auch die Versicherungsbeiträge aus. Wer also eine Rechtsschutzversicherung abschließen will, sollte genau überlegen, welche Leistungsbausteine sinnvoll sind. Arbeitnehmer, die in einem stabilen Arbeitsumfeld arbeiten und bisher keinerlei Probleme mit dem Arbeitgeber hatten, können wahrscheinlich auf einen Berufsrechtsschutz verzichten. Wer hingegen in einer Branche arbeitet, in der häufige Betriebswechsel üblich sind, für den kann sich ein Arbeitsrechtsschutz auszahlen. Egal welche Leistungsbausteine am Ende gewählt werden: Da sich die Kosten zwischen den verschiedenen Anbieter zum Teil erheblich unterscheiden, sollte vor Vertragsabschluss unbedingt ein Versicherungsvergleich durchgeführt werden. So finden Verbraucher eine günstige und zugleich leistungsstarke Rechtsschutzversicherung – ob mit oder ohne Arbeitsrechtsschutz.
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Familienrechtsschutzversicherung: Schutz für alle Familienmitglieder

Wer mit der Rechtsschutzversicherung die ganze Familie absichern möchte, der kann mit einem Familientarif bares Geld sparen. Denn mit einem Vertrag für Partner und Kinder sind die Kosten weitaus geringer als bei mehreren Policen. Doch auch bei den günstigeren Familientarifen sollte im Vorfeld der Leistungsumfang genau überprüft werden.

Rechtsschutzversicherung für die ganze Familie

FamilienrechtsschutzversicherungBeim Familienrechtsschutz bzw. einer Rechtsschutzversicherung für die ganze Familie handelt es sich um eine Möglichkeit deutlich Kosten gegenüber mehreren Einzelverträgen zu sparen. Dabei gilt die Police je nach Vertrag für Ehepartner bzw. Lebensgefährten, minderjährige Kinder (auch des nichtehelichen Partners) sowie volljährige Kinder im gemeinsamen Haushalt, sofern sie sich noch in Ausbildung oder im Studium befinden und sie nicht verheiratet sind. Zudem kann mit dem Versicherer auch die Absicherung der Kinder vereinbart werden, wenn diese außerhalb der eigenen vier Wände leben. Sofern sie im gemeinsamen Haushalt mit den Versicherungsnehmer leben, lassen sich auch Eltern bzw. Großeltern mit versichern.

Leistungsbausteine beim Familienrechtsschutz

Je nach Größe der Familie ist hier bei einer Familienrechtsschutzversicherung also erhebliches Sparpotential vorhanden. Verbraucher sollten dabei jedoch beachten, dass Rechtsschutzversicherungen im Allgemeinen sehr schnell sehr teuer werden können. Denn abhängig vom Leistungsumfang gibt es erhebliche Preisunterschiede beim Rechtsschutz. Dies liegt vor allem daran, dass die Rechtsschutzversicherung weitgehend modular aufgebaut ist. Das bedeutet, neben dem Grundschutz, den eine private Rechtsschutzversicherung bietet, können weitere Leistungsbausteine oder Einzelpolicen mit dem Versicherer abgeschlossen werden. Beispiele hierfür sind etwa der Arbeitsrechtsschutz, der Mietrechtsschutz oder aber der Verkehrsrechtsschutz.

Beim Familienrechtsschutz auf Preis-Leitungsverhältnis achten

Umso mehr Leistungen der Vertrag enthält, umso teurer wird die Police. Daher sollten Verbraucher auch beim Abschluss einer günstigen Familienversicherung genau überprüfen, welche Leistungen für den individuellen Schutz sinnvoll sind und auf welche man verzichten kann. Ansonsten riskiert man sehr schnell zu hohe Versicherungsbeiträge. Allerdings ist es dabei wichtig, die Bedürfnisse aller versicherten Familienmitglieder zu beachten: Zwar benötigen die Kinder keine Arbeitsrechtsschutz. Für die arbeitenden Eltern kann dieser allerdings notwendig werden, wenn es beispielsweise zu einer unrechtmäßigen Kündigung kommt.

Familienrecht und Familienrechtsschutz

Dabei ist ein Familientarif für die Rechtsschutzversicherung nicht zu verwechseln mit einem Privatrechtsschutz, der spezielle Leistungen für das Familienrecht beispielsweise bei Erbstreitigkeiten oder aber Unterhaltsfragen bietet. Oft wird beides mit dem Begriff Familienrechtsschutzversicherung versehen. Tatsächlich müsste es aber heißen, Rechtsschutzversicherung im Familientarif bzw. Rechtsschutzversicherung mit Familienrecht. Wer sichergehen will, dass auch Streitigkeiten um Unterhalt oder das Erbe von der Rechtsschutzversicherung abgedeckt werden, sollte daher einen genauen Blick in die Versicherungsbedingungen werfen – insbesondere Unterhaltsstreitigkeiten werden oftmals nicht abgedeckt.

So finden Sie die beste Familienrechtsschutzversicherung

Die beste Rechtsschutzversicherung für die ganze Familie sollte einerseits kostengünstig sein und andererseits umfangreiche Leistungen bieten. Da es sehr viele Angebote zum Familienrechtsschutz gibt, empfiehlt es sich für Verbraucher die verschiedenen Tarife mittels eines Online-Tarifrechners miteinander zu vergleichen. Dabei besteht die Möglichkeit, die Angebote nicht nur hinsichtlich des Preises gegenüberzustellen. Darüber hinaus lässt sich auch überprüfen, wie sich zusätzliche Leistungsbausteine, etwa der Arbeitsrechtsschutz, auf die Beitragshöhe auswirken.
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Firmenrechtsschutzversicherung: Wichtige Absicherung für Unternehmen

Eine Rechtsschutzversicherung ist nicht nur für Privatpersonen sinnvoll. Auch Unternehmen und Selbständige sollten sich gegen kostspielige Rechtsstreitigkeiten absichern. Hierfür gibt es den Firmenrechtsschutz, der bei Streitigkeiten im Zuge von Geschäftsbeziehungen einspringt. Dabei können nicht nur die Unternehmer selbst, sondern auch die Mitarbeiter versichert werden.

Warum ist ein Firmenrechtsschutz sinnvoll?

FirmenrechtsschutzversicherungAuf einen Firmenrechtsschutz sollte kein Unternehmen verzichten. Denn geraten Geschäftsinhaber oder Mitarbeiter des Unternehmens in rechtliche Schwierigkeiten im Zuge der betrieblichen Tätigkeit, übernimmt eine Firmenrechtsschutzversicherung alle Kosten, die der Rechtsstreit verursacht. Damit sind unter anderem Anwalts- und Gerichtskosten gemeint sowie die Prozesskosten des Streitgegners, wenn der Versicherte vor Gericht verliert. Sinnvoll kann es zudem sein, die Leistungen der Firmenrechtsschutz für Unternehmen um Mediation zu erweitern. Dabei können Meinungsverschiedenheiten außergerichtlich geklärt werden, was Unternehmern sowohl Zeit und Nerven als auch ein teures Gerichtsverfahren erspart.

Firmenrechtsschutz individuell anpassen

Auch wenn sich kein Unternehmen einen Rechtsstreit wünscht, so ist kein Betrieb davor geschützt. Um sich wenigstens gegen die finanziellen Auswirkungen abzusichern, die eine juristische Auseinandersetzung mit sich bringen kann, hilft ein Firmenrechtsschutz. Für jeden Bereich kann dabei der passende Rechtsschutz gewählt werden, sodass die Rechtsschutzversicherung zu den jeweiligen Anforderungen der Unternehmen passt. Solche Bereiche können beispielsweise Strafrecht, Verkehr, Steuern, Immobilien und Arbeit sein. Es besteht zudem die Möglichkeit, dass der Firmenrechtsschutz auch im Privatleben hilft. Eine separate Privatrechtsschutzversicherung ist dann nicht notwendig.

Wichtig ist, dass Geschäftsinhaber ihre Unternehmen einzeln mit einem Firmenrechtsschutz sichern müssen, wenn sich die Betriebe an unterschiedlichen Orten befinden.

Firmenrechtsschutzversicherung: Kosten von Leistungen abhängig

Die Kosten für den Firmenrechtsschutz hängen von den Leistungen ab, die sich Unternehmen wünschen, und von der vereinbarten Deckungssumme. Je umfangreicher der Versicherungsschutz ist, desto höher fällt der Beitrag aus. Sinnvoll ist es daher, sich zunächst für einen Grundschutz zu entscheiden, der alle notwendigen Leistungen abdeckt, und diesen dann schrittweise mit sinnvollen Leistungen zu ergänzen.

Die Kosten für den Rechtsschutz können sich bereits mit dem ersten Rechtsstreit auszahlen. Denn ein Anwalt ist nicht nur teuer. Auch ist zu erwarten, dass juristische Auseinandersetzungen viel Zeit und somit Geld in Anspruch nehmen. Damit der Geschäftsbetrieb ungestört und ohne finanziellen Druck weiterlaufen kann, sollten Unternehmen vorsorgen. Da es allerdings große Preisunterschiede zwischen den Anbietern gibt, ist ein unverbindlicher Vergleich jedem Interessierten anzuraten.

Wartezeit beim Firmenrechtsschutz

Einige Leistungen der Firmenrechtsschutz gelten erst nach einer bestimmten Wartezeit, die in der Regel drei Monate beträgt, beispielsweise bei Arbeitsrechtsschutz. Aufgrund der Wartezeit ist es für Unternehmen wichtig, dass sie ihre Rechtsschutzversicherung so früh wie möglich abschließen. Denn einerseits dauert es je nach Leistungen einige Monate, bis Versicherte voll abgesichert sind. Andererseits leistet der Firmenrechtsschutz nicht für vor Versicherungsbeginn zugetragene Fälle. Erst wenn sich eine gerichtliche Auseinandersetzung nach Versicherungsabschluss abzeichnet, können Kunden auf ihren Rechtsschutz zählen, sofern keine Wartezeit besteht.

Gut und günstig abgesichert sein

Unternehmen, die noch am Beginn ihrer Erfolgsgeschichte stehen, sollten auf den Firmenrechtsschutz nicht verzichten. Andernfalls können die finanziellen Belastungen durch eine Klage schwerwiegende Konsequenzen für die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens haben. Um aus den vielen Angeboten den Tarif zu finden, der gut und günstig ist, können Interessierte entweder bei jedem einzelnen Anbieter die Konditionen vergleichen oder einen einfachen Versicherungsvergleich durchführen.
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Mietrechtsschutzversicherung: Wenn es zu Streit um die Miete kommt

Gerade bei Mieterhöhungen oder Kündigungen wegen Eigenbedarfs gibt es oft Streitpotenzial zwischen Mieter und Vermieter. Solche Streitigkeiten sind nicht nur ärgerlich und kosten Nerven. Sie können auch teuer werden, wenn sie vor Gericht enden. Eine Mietrechtsschutz Versicherung schützt Versicherte jedoch vor den finanziellen Folgen, die ein Rechtsstreit mit dem Vermieter bzw. Mieter mit sich zieht.

Mietrechtsschutz: Übernahme von Anwalts- und Gerichtskosten

MietrechtsschutzversicherungStreits zwischen Mieter und Vermieter kommen immer wieder vor. Oft müssen dann Gerichte klären, ob beispielsweise eine Kündigung des Mietverhältnisses wegen Eigenbedarfs rechtens ist. Solch ein Rechtsstreit ist teuer, bedenkt man die Kosten für Anwälte und den Prozess. Zudem muss der Verlierer des Streitfalls auch noch die Gerichtskosten des Gegners zahlen. Eine gerichtliche Auseinandersetzung kann so schnell mehrere 1.000 Euro kosten. In Anbetracht dessen fällt die Entscheidung, gegen Kündigungen oder unrechtmäßige Mieterhöhungen vorzugehen, schwer. Doch mit einem Mietrechtsschutz lässt sich wesentlich einfacher streiten.

Ein Mietrechtsschutz übernimmt alle Kosten, die im Zuge einer gerichtlichen Auseinandersetzung bezüglich eines Mietrechtsstreits entstehen. Dies beinhaltet zum Beispiel Kosten für Anwalt, Gericht, Gutachter, etwaige Zeugenbefragungen und mögliche Reisekosten. Dabei werden auch die Prozesskosten des Gegners übernommen, wenn der Versicherte den Rechtsstreit verliert. Abgesichert sind in der Regel Streitigkeiten mit der Wohnung oder dem Haus einschließlich zugehöriger Stellplätze und Garagen.

Mietrechtsschutz auch für Vermieter sinnvoll

Der Mietrechtsschutz richtet sich in erster Linie an Mieter zur finanziellen Absicherung. Aber auch Vermieter können einen Mietrechtsschutz abschließen, um sich vor hohen Gerichts- und Anwaltskosten zu schützen. Diese Form der Rechtsschutzversicherung hilft auch ihnen, ihre Ansprüche durchzusetzen, beispielsweise die Einforderung ausstehender Zahlungen oder die Durchsetzung einer gerechtfertigten Kündigung etwa bei Mietnomaden. Die Absicherung über den Mietrechtsschutz kann zudem für Pächter bzw. Verpächter sowie Eigentümer sinnvoll sein.

Mietrechtsschutz mit weiteren Rechtsschutz-Leistungen kombinieren

Als Mieter lässt sich der Mietrechtsschutz meist nur in Kombination mit einer Privatrechtsschutzversicherung abschließen. Für Vermieter ist der Abschluss einer reinen „Vermieterrechtsschutz Versicherung“ möglich. Wer einen Versicherungsabschluss in Erwägung zieht, sollte gegebenenfalls über ein Kombi-Paket nachdenken. Denn wünschen sich Interessierte den finanziellen Schutz auch in anderen Bereichen, so ist es oftmals preiswerter, beispielsweise einen Arbeitsrechtsschutz oder einen Verkehrsrechtsschutz zusammen mit dem Mietrechtsschutz zu vereinbaren. Umgekehrt gilt wiederum: Wer keine weiteren Leistungen braucht, der spart mit einer Rechtsschutzversicherung, die nur bei privaten und mietrechtlichen Angelegenheiten hilft.

Wartezeit beim Mietrechtsschutz

Die Leistungen eines Mietrechtsschutzes gelten in der Regel in Verbindung mit einer bestimmten Wartezeit. Diese beträgt bei den meisten Anbietern drei Monate. Die Karrenzeit kann jedoch auch kürzer oder länger ausfallen. Interessierte sollten dazu einen Blick in die Vertragsunterlagen werfen. Die Wartezeit beim Mietrechtsschutz bedeutet, dass Versicherte erst Anspruch auf die Leistungen ihrer Rechtsschutzversicherung, wenn dieser Zeitraum abgelaufen ist. Wichtig: Der Versicherer erstattet die Kosten erst für Fälle, die nach Ende der Karrenzeit auftreten. Beginn ein Rechtsstreit innerhalb der Wartezeit, müssen Versicherte die daraus entstehen Rechtskosten aus der eigenen Tasche zahlen.

Aus diesem Grund ist es wichtig, sich frühzeitig um einen Rechtsschutz zu kümmern. Wenn sich der Streit bereits anbahnt, ist es zu spät, sich noch um eine finanzielle Absicherung in Form einer Rechtsschutzversicherung zu kümmern.
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Verkehrsrechtsschutzversicherung: Wichtiger Schutz für Autofahrer

Besonders für Autofahrer empfiehlt sich ein Verkehrsrechtsschutz als Bestandteil seiner Rechtsschutzversicherung. Wer etwa zu Unrecht beschuldigt wird, zu schnell unterwegs gewesen zu sein oder eine rote Ampel überfahren zu haben, für den kann der sich daraus ergebene Rechtsstreit teuer werden. Doch der Verkehrsrechtsschutz hilft hier und erstattet unter anderem Anwalts- und Gerichtskosten.

Ärger im Straßenverkehr: Verkehrsrechtsschutz hilft

Insbesondere wer beruflich auf den Führerschein angewiesen ist, sollte darüber nachdenken, eine Rechtsschutzversicherung mit einem Verkehrsrechtsschutz abzuschließen. Dieser kann in vielen Situationen sinnvoll sein, und das nicht nur, weil der Versicherer die Kosten für Streitigkeiten im Zusammenhang mit dem Fahrzeug übernimmt. Auch lässt sich mit einem Verkehrsrechtsschutz im Rücken das eigene Recht besser durchsetzen.

Welche Leistungen bietet der Verkehrsrechtsschutz?

VerkehrsrechtsschutzversicherungDer Verkehrsrechtsschutz springt für Kosten ein, die den Versicherten aus verkehrsrechtlichen Gründen entstehen. Solche Kosten können beispielsweise Honorare für Anwälte, Ausgaben für Gutachten oder Zeugengelder sein. Sollten Versicherte den Rechtsstreit verlieren, übernimmt der Verkehrsrechtsschutz auch die Prozesskosten des Gegners. Zwar ist die finanzielle Belastung für Betroffene durch eine etwaige gerichtliche Auseinandersetzung bei kleineren Fällen, etwa einem fehlerhaften Bußgeldbescheid, noch überschaubar. Doch wenn sich beispielsweise nach einem Unfall die Kfz-Versicherung des Unfallverursachers weigert, die entstandenen Kosten zu zahlen, kann sich daraus ein langwidriger und teurer Rechtsstreit entwickeln.

Folgende Bereiche sollte ein Verkehrsrechtsschutz unter anderem abdecken:

  • Schadenersatz-Rechtsschutz zum Durchsetzen eigener Schadenersatzansprüche
  • Vertrags- und Sachenrecht-Rechtsschutz hilft bspw. beim Streit mit der Werkstatt
  • Straf-Rechtsschutz kommt zutragen, wenn Verkehrsteilnehmern zum Beispiel fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen wird
  • Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz schützt bei zusätzlichen Kosten, um etwa gegen ein Bußgeld vorzugehen

Kosten für eine Verkehrsrechtsschutzversicherung

Eine gute Verkehrsrechtsschutzversicherung gibt es schon für einen geringen Jahresbeitrag. Die Versicherungskosten zahlen sich so schon nach der ersten rechtlichen Beratung beim Anwalt aus, erst recht, nachdem ihre Honorare 2013 gestiegen sind. Wichtig ist, dass Verkehrsteilnehmer frühzeitig vorsorgen und nicht erst handeln, wenn sie buchstäblich den Schaden haben. Denn wie bei allen Leistungen einer Rechtsschutzversicherung kommt der Verkehrsrechtsschutz nicht für Fälle auf, die vor Versicherungsabschluss ihren Ursprung haben.

Verkehrsrechtsschutz für Berufsfahrer, Fußgänger und Radfahrer

Beim Verkehrsrechtsschutz gibt es in der Regel keine Wartezeit. Das bedeutet, sobald Versicherte in einen Rechtsstreit nach Abschluss der Rechtsschutzversicherung geraten, kommt der Anbieter für die Kosten auf, die seinem Kunden in diesem Zusammenhang entstehen.

Wer kein eigenes Auto hat, aber dennoch mit dem Firmenwagen regelmäßig unterwegs ist, sollte einen Fahrerrechtsschutz in Erwägung ziehen. Fahrer fremder Autos kommen mit ihm bei Streitigkeiten im Straßenverkehr in den Genuss der gleichen Leistungen wie bei einer Verkehrsrechtsschutzversicherung. Gleiches gilt für Radfahrer und Fußgänger sowie für Beifahrer, wenn sie am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen.

Rechtsschutzversicherung mit weiteren Leistungen ergänzen

Es kann sich nicht nur auszahlen, die Leistungen der Rechtsschutzversicherung mit einem Verkehrsrechtsschutz zu ergänzen. Für Mieter bzw. Vermieter kann es sinnvoll sein, mit seinem Versicherer einen Mietrechtsschutz zu vereinbaren. Beschäftigte können hingegen über einen Arbeitsrechtsschutz nachdenken. Bevor jedoch die Rechtsschutzversicherung mit zu vielen unnötigen Bausteinen erweitert wird, sollten sich Interessierte kurz die Zeit nehmen und darüber nachdenken, welche Leistungen sie sich von ihrem Tarif wünschen. So lässt sich schnell, etwa mithilfe eines Vergleichs, das passende Angebot finden.
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Rechtsschutzversicherung für Selbstständige

Da Selbstständige im Zuge ihrer gewerblichen Tätigkeit vielen rechtlichen Risiken ausgesetzt sind, sollten sie sich speziell absichern – mit einem Rechtsschutz für Selbstständige. Denn insbesondere am Anfang ihrer Selbstständigkeit müssen Personen genau auf ihre Finanzen achten. Gibt es unerwartete Ausgaben – etwa durch eine Schadensersatzforderung –, kann dies für sie das Ende bedeuten.

Rechtsschutz für Selbstständige finanziell wichtige Absicherung

Rechtsschutzversicherung SelbstständigeMit einem Rechtsschutz schützen sich Selbstständige vor kostspieligen Rechtsstreitigkeiten. Dabei kann die Rechtsschutzversicherung zwar nicht vor einer gerichtlichen Auseinandersetzung schützen, jedoch vor den Kosten, die damit verbunden sind. Der Rechtsschutz für Selbstständige wird Firmenrechtsschutzversicherung genannt, die auch Unternehmen oder Freiberufler abschließen können. Im Gegensatz zur Rechtsschutzversicherung für Privatpersonen deckt dieser Rechtsschutz den betrieblichen Bereich ab. Entwickelt sich aus der selbstständigen Tätigkeit heraus eine juristische Auseinandersetzung, können sich Betroffene auf ihren Versicherer verlassen.

Leistungen der Rechtsschutzversicherung für Selbstständige

Der Rechtsschutz für Selbstständige übernimmt die Kosten, die bei einem Rechtsstreit entstehen, etwa für Anwalt, Gericht, Gutachter, Zeugen und je nach Urteil auch die Prozesskosten des Gegners. Diese Positionen summieren sich schnell zu einer enormen Summe, die insbesondere für Personen, die erst am Beginn ihrer Selbstständigkeit stehen, nur schwer zu begleichen ist. Im schlimmsten Fall stellen die Kosten für ein Gerichtsverfahren eine ernsthafte Bedrohung der finanziellen Existenz dar.

Schutz individuell kombinierbar

Eine Firmenrechtsschutzversicherung besteht aus verschiedenen Bausteinen, die Selbstständige je nach Versicherungsbedarf miteinander kombinieren können. Hierbei ist es besonders wichtig, nicht einfach einen Standard-Tarif zu wählen, sondern sich für ein Angebot zu entscheiden, das den persönlichen Anforderungen gerecht wird. In der Regel deckt der Rechtsschutz für Selbstständige folgende Bereiche ab:

  • Vertrags- und Sachenrecht
  • Arbeitsrechtsschutz
  • Sozialgerichtrechtsschutz
  • Steuern
  • Schadensersatz
  • Ordnungswidrigkeiten

Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, Leistungen auch für den privaten Bereich zu vereinbaren, etwa mit einem Privatrechtsschutz, da die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben bei Selbstständigen leicht verschwimmen können. Zudem sind Kombipakete in der Regel günstiger als jeweils eigenständige Versicherungen. Außerdem können mit einem Familientarif zugleich Partner und Kinder abgesichert werden.

Worauf es beim Rechtsschutz für Selbstständige zu achten gilt

Wichtig ist eine klare Beschreibung der selbstständigen Tätigkeit. Zudem müssen Versicherte für räumlich getrennte Bereiche einen weiteren Vertrag abschließen. Dies ist besonders für Unternehmen wichtig, die an mehreren Orten eine Geschäftsstelle haben. Empfehlenswert ist es zudem, dass der Anbieter auch die Kosten für Mediation übernimmt. Mit dieser können Streitigkeiten außerhalb des Gerichtsaals beigelegt und auf diese Weise teure Verfahrenskosten umgangen sowie viel Zeit gespart werden.
Ein speziell auf Selbstständige abgestimmter Rechtsschutz dient der Vorsorge. Das bedeutet: Liegt bereits ein Rechtsstreit vor, nützt der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung nichts. Denn sie springt nur für nach dem Vertragsabschluss entstandene Fälle ein. Zudem kann für einige Leistungsbausteine eine Wartezeit gelten, sodass die Leistungen erst nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums voll zur Verfügung stehen. Um diese Karenzzeiten zu erfahren, empfiehlt sich ein genauer Blick in die Versicherungsunterlagen.

Kosten einer Rechtsschutzversicherung für Selbstständige

Die Kosten für die Firmenrechtsschutzversicherung variieren und hängen vor allen von den Leistungen ab. Der persönlich beste Rechtsschutz für Selbstständige zeichnet sich daher durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Um entsprechende Angebote zu finden, können Interessierte einen individuellen Vergleich durchführen. So lässt sich in der Regel ein empfehlenswerter Tarif finden. Um den Beitrag noch etwas zu senken, können sie eine höhere Selbstbeteiligung vereinbaren. Allerdings sollte diese wiederum nicht zu hoch sein, sonst stellt der Rechtsstreit trotz Absicherung weiterhin eine große finanzielle Belastung dar.
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Anbieter

Rechtsschutzversicherung des ADAC

Der ADAC bietet als Automobilclub nicht nur Pannenhilfe, sondern unterstützt als Versicherer auch Autofahrer mit einer Verkehrsrechtsschutzversicherung. Neben dem Rechtsschutz für den Straßenverkehr hilft die Police auch bei Rechtsstreitigkeiten, die im Rahmen von Reisen oder dem Freizeitsport entstehen.

Der Leistungsumfang einer Rechtsschutzversicherung hängt immer vom jeweiligen Versicherungsvertrag ab. Denn der Rechtsschutz ist in verschiedene Bereiche unterteilt. Während etwa der Privatrechtsschutz bei Unstimmigkeiten mit dem Nachbarn oder Online-Händler zum Tragen kommt, leistet der Berufsrechtsschutz bei Auseinandersetzungen vor dem Arbeitsgericht. Der ADAC bietet nur einen Verkehrsrechtsschutz an. Wer sich also auch in anderen Bereichen vor Gerichts- oder Anwaltskosten schützen möchte, sollte entweder einen anderen Anbieter wählen oder aber einen zusätzlichen Tarif abschließen.

Leistungen der ADAC Rechtsschutzversicherung

Dafür beschränkt sich der Verkehrsrechtsschutz des ADAC nicht nur auf verkehrsrechtliche Auseinandersetzungen, etwa bei Ärger mit der Autowerkstatt oder beim Vorwurf einer Geschwindigkeitsüberschreitung. Vielmehr umfasst die Police des Automobilclubs auch die Bereiche Freizeitsport und Reise. Der Schutz der Versicherung gilt weltweit. Zudem ist beim ADAC kein Selbstbehalt notwendig. Auch Mediation wird mit übernommen. Dabei weist der ADAC seit Jahren die niedrigste Beschwerdequote in der Beschwerdestatistik der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht auf.

Übrigens: Auch beim Ärger mit dem Finanzamt hilft die Rechtsschutzversicherung des ADAC, wenn es beispielsweise um Steuern bzw. Abgaben auf das jeweilige Auto geht. Ein guter Verkehrsrechtsschutz leistet also nicht nur nach Unfällen, sondern bewährt sich zudem im Alltag.

ADAC Rechtsschutzversicherung bei Stiftung Warentest

Die meisten Tests zur Rechtsschutzversicherung widmen sich dem Privatrechtsschutz und berücksichtigen dabei den Verkehrsrechtsschutz nur als Baustein der Police. Aus diesem Grund kann der ADAC Rechtsschutz in der Regel bei den Untersuchungen nicht bewertet werden. Allerdings hat die Zeitschrift Finanztest im Jahr 2012 einen Test nur zum Verkehrsrechtsschutz veröffentlicht (Ausgabe 7/2012).

Im Test wurde bei Automobilclubs wie dem ADAC dabei der Jahresmitgliedsbeitrag und der Jahresbeitrag zur Versicherung zusammen bewertet. Allerdings ermöglicht die Mitgliedschaft im jeweiligen Club natürlich noch andere Leistungen, wie beispielsweise die Pannenhilfe. Wie günstig oder teuer der ADAC Rechtsschutz im Vergleich zu normalen Versicherern ist, lässt sich daher nur schwer bemessen. Es zeigt sich allerdings, dass die Leistungen bei einigen Versicherern deutlich besser sind als beim ADAC. So ist die Versicherungssumme beim ADAC für Europa auf 300.000 Euro begrenzt, während andere Versicherer hier unbegrenzt leisten. Auch bietet der ADAC keine Mitversicherung von volljährigen Kindern oder den Eltern. Aus diesen Gründen empfiehlt die Stiftung Warentest für den Verkehrsrechtsschutz andere Anbieter.

ADAC – größter Automobilclub Deutschlands

Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club ADAC ist mit rund 19 Millionen Mitgliedern der größte Autoclub in Deutschland. Neben der Pannenhilfe, die die bekannteste Dienstleistung des Automobilclubs dargestellt, vertritt der Verein auch die Interessen des Kraftfahrwesens, hat die zweitgrößte Flotte von Rettungshubschraubern in Deutschland und erstellt und vertreibt Straßenkarten und Stadtpläne.

Im Jahr 2014 machte der ADAC allerdings vor allem negative Schlagzeilen. So gab es einen Skandal rund um Manipulationen beim Autopreis „Gelber Engel“. Dies hatte allerdings nur geringfügige Auswirkungen auf die Mitgliederzahlen des Clubs. So traten in der Folge über 300.000 Mitglieder aus dem Club aus. Gleichzeitig konnte der ADAC aber genug neue Mitglieder gewinnen, um dies auszugleichen.

Der ADAC bietet als Automobilclub nicht nur Pannenhilfe, sondern unterstützt als Versicherer auch Autofahrer mit einer Verkehrsrechtsschutzversicherung. Neben dem Rechtsschutz für den Straßenverkehr hilft die Police auch bei Rechtsstreitigkeiten, die im Rahmen von Reisen oder dem Freizeitsport entstehen.

Der Leistungsumfang einer Rechtsschutzversicherung hängt immer vom jeweiligen Versicherungsvertrag ab. Denn der Rechtsschutz ist in verschiedene Bereiche unterteilt. Während etwa der Privatrechtsschutz bei Unstimmigkeiten mit dem Nachbarn oder Online-Händler zum Tragen kommt, leistet der Berufsrechtsschutz bei Auseinandersetzungen vor dem Arbeitsgericht. Der ADAC bietet nur einen Verkehrsrechtsschutz an. Wer sich also auch in anderen Bereichen vor Gerichts- oder Anwaltskosten schützen möchte, sollte entweder einen anderen Anbieter wählen oder aber einen zusätzlichen Tarif abschließen.

Leistungen der ADAC Rechtsschutzversicherung

Dafür beschränkt sich der Verkehrsrechtsschutz des ADAC nicht nur auf verkehrsrechtliche Auseinandersetzungen, etwa bei Ärger mit der Autowerkstatt oder beim Vorwurf einer Geschwindigkeitsüberschreitung. Vielmehr umfasst die Police des Automobilclubs auch die Bereiche Freizeitsport und Reise. Der Schutz der Versicherung gilt weltweit. Zudem ist beim ADAC kein Selbstbehalt notwendig. Auch Mediation wird mit übernommen. Dabei weist der ADAC seit Jahren die niedrigste Beschwerdequote in der Beschwerdestatistik der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht auf.

Übrigens: Auch beim Ärger mit dem Finanzamt hilft die Rechtsschutzversicherung des ADAC, wenn es beispielsweise um Steuern bzw. Abgaben auf das jeweilige Auto geht. Ein guter Verkehrsrechtsschutz leistet also nicht nur nach Unfällen, sondern bewährt sich zudem im Alltag.

ADAC Rechtsschutzversicherung bei Stiftung Warentest

Die meisten Tests zur Rechtsschutzversicherung widmen sich dem Privatrechtsschutz und berücksichtigen dabei den Verkehrsrechtsschutz nur als Baustein der Police. Aus diesem Grund kann der ADAC Rechtsschutz in der Regel bei den Untersuchungen nicht bewertet werden. Allerdings hat die Zeitschrift Finanztest im Jahr 2012 einen Test nur zum Verkehrsrechtsschutz veröffentlicht (Ausgabe 7/2012).

Im Test wurde bei Automobilclubs wie dem ADAC dabei der Jahresmitgliedsbeitrag und der Jahresbeitrag zur Versicherung zusammen bewertet. Allerdings ermöglicht die Mitgliedschaft im jeweiligen Club natürlich noch andere Leistungen, wie beispielsweise die Pannenhilfe. Wie günstig oder teuer der ADAC Rechtsschutz im Vergleich zu normalen Versicherern ist, lässt sich daher nur schwer bemessen. Es zeigt sich allerdings, dass die Leistungen bei einigen Versicherern deutlich besser sind als beim ADAC. So ist die Versicherungssumme beim ADAC für Europa auf 300.000 Euro begrenzt, während andere Versicherer hier unbegrenzt leisten. Auch bietet der ADAC keine Mitversicherung von volljährigen Kindern oder den Eltern. Aus diesen Gründen empfiehlt die Stiftung Warentest für den Verkehrsrechtsschutz andere Anbieter.

ADAC – größter Automobilclub Deutschlands

Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club ADAC ist mit rund 19 Millionen Mitgliedern der größte Autoclub in Deutschland. Neben der Pannenhilfe, die die bekannteste Dienstleistung des Automobilclubs dargestellt, vertritt der Verein auch die Interessen des Kraftfahrwesens, hat die zweitgrößte Flotte von Rettungshubschraubern in Deutschland und erstellt und vertreibt Straßenkarten und Stadtpläne.

Im Jahr 2014 machte der ADAC allerdings vor allem negative Schlagzeilen. So gab es einen Skandal rund um Manipulationen beim Autopreis „Gelber Engel“. Dies hatte allerdings nur geringfügige Auswirkungen auf die Mitgliederzahlen des Clubs. So traten in der Folge über 300.000 Mitglieder aus dem Club aus. Gleichzeitig konnte der ADAC aber genug neue Mitglieder gewinnen, um dies auszugleichen.
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Rechtsschutzversicherung der Allianz

Die Rechtsschutzversicherung der Allianz bietet Leistungen für Privatpersonen und ihre Familien. Versicherte können sich im Privat- und Berufsleben sowie im Straßenverkehr vor den finanziellen Folgen eines Rechtsstreits absichern. Wichtige Zusatzbausteine gibt es zudem für Mieter, Vermieter Immobilienbesitzer und auch Strafrechtschutz für bestimmte nicht selbstständige Berufe.

Allianz: Ein führendes Unternehmen am deutschen Markt

Die Allianz SE ist der weltweit größte Versicherer. Doch den wichtigsten Markt hat das Unternehmen in Deutschland. Von der Gründung 1890 bis heute hat sich die Versicherung Standbeine in den Bereichen Schaden-, Unfall-, Lebens- und Krankenversicherung aufgebaut. Knapp 30.000 Mitarbeiter helfen den rund 20 Millionen Kunden sich bestmöglich gegen Risiken zu schützen. Dabei ist das Unternehmen auf vielen verschiedenen Wegen für seine Kunden erreichbar. Im Internet, über den Vertrieb und vor Ort an zahlreichen Filialen.

Rechtsschutzversicherung Allianz: Drei Angebote zur Auswahl

Die Rechtsschutzversicherung der Allianz gibt es in drei Varianten, die sich in ihrem Versicherungsumfang unterscheiden. Der Schutz richtet sich an Privatpersonen und deren Familien, die sich im Privat- und Berufsleben sowie im Straßenverkehr absichern wollen. Interessierte haben die Wahl zwischen der Basisvariante „Rechtsschutzversicherung“, der Komfortvariante „Rechtsschutzversicherung Plus“ und der Premiumvariante „Rechtsschutzversicherung Best“.

Allianz Rechtsschutzversicherung: Das leisten die Angebote

Die Angebote Basis- und Komfort- und Premiumschutz haben viele Überschneidungen, unterscheiden sich jedoch in einzelnen Zusatzleistungen und der Höhe der Versicherungssumme. Die Gemeinsamkeiten betreffen wichtige Details, die einer guten Rechtsschutzversicherung nicht fehlen sollten. Bei Scheidung oder Erbstreitigkeiten bietet die Allianz beispielsweise eine außergerichtliche Erstberatung im Premiumschutz an. Hierfür oder für weitere Fälle dürfen Versicherte ihren Anwalt selbst wählen. Auf Wunsch können sie sich allerdings eine Rechtsberatung von der Allianz empfehlen lassen.

Positiv ist auch, dass es in den Bereichen Straf- und Ordnungswidrigkeiten oder Beratungsrechtsschutz keine Wartezeiten gibt, bis der Versicherungsschutz gilt. Anders sieht das in den Bereichen Vertrags- und Sachenrecht aus. Wer also zum Beispiel beim Kauf- oder Verkauf einer Immobilie in einen Rechtsstreit gerät, muss erst eine bestimmte Zeit versichert sein – das ist die Wartezeit – bis der Versicherungsschutz gilt.

Zusatzbausteine zur Rechtsschutz der Allianz

Neben den drei Versicherungstarifen gibt es die Möglichkeit, verschiedene Bausteine zu versichern. So gibt es etwa den „Immobilien-Rechtsschutz“ für Mieter und auch für Eigentümer von selbstgenutztem Wohnungen oder Häusern. Speziell für Eigentümer, die Wohnraum oder Grundstücke vermieten, ist der „Vermieter-Rechtsschutz“ als Zusatzversicherung möglich. Für Lehrer, Erzieher, Polizisten, medizinisches Personal, Fuhrparkleiter, Sicherheitsbeauftragte und weitere nicht Selbstständige, die in direktem Bezug zu anderen Menschen arbeiten, eignet sich besonders der Zusatzbaustein „Straf-Rechtsschutz“.

Rechtsschutzversicherung der Allianz im Test

Die Rechtsschutzversicherung der Allianz ist in dem neuesten Rechtsschutzversicherung Test der Stiftung Warentest (Finanztest 12/2014) vertreten. Bei der Untersuchung wurden 55 Policen für Familien in den Lebensbereichen „Privat“, „Beruf“ und „Verkehr“ getestet. Dabei konnten insgesamt 22 der Rechtsschutzpakete mit „gut“ bewertet werden. Auch die Allianz konnte sich einen Platz unter diesen 22 sichern. Mit dem Angebot „PBV Plus“ erzielt das Unternehmen die Note „gut“ – mit einer Selbstbeteiligung von 150 Euro. Das Angebot PBV wurde hingegen nur mit „befriedigend“ bewertet. Aus dem Test geht hervor, dass bei den verschiedenen Angeboten vor allem auf die Leistung geachtet werden muss. Denn nur mit einem guten Leistungsspektrum sind Versicherte optimal geschützt.

In dem Rechtsschutzversicherung Test von Focus-Money (Ausgabe 14/2014) aus dem gleichen Jahr, hat sich die Allianz leider nicht beteiligt. Darüber hinaus liegen auch keine weiteren aktuellen Testergebnisse vor.
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Rechtsschutzversicherung der ARAG

Die ARAG bietet ihre Rechtsschutzversicherung in den drei Varianten „Aktiv-Rechtsschutz Basis“, „Komfort“ und „Premium“ an. Während der Basis-Tarif die wesentlichen Leistungen einer Rechtsschutzversicherung ermöglicht, ist der Leistungsumfang des Premium-Angebots deutlich größer. Mit diesem Service kann die ARAG in Tests überzeugen.

ARAG als Rechtsschutzversicherer gegründet

Der ARAG zufolge gehört sie zu den drei führenden Anbietern einer Rechtsschutzversicherung – weltweit. Das Unternehmen wurde 1935 als reiner Rechtsschutzversicherer „Deutsche Auto-Rechtsschutz-AG“ gegründet. Schritt für Schritt erweiterte die ARAG ihre Palette an angebotenen Versicherungen, sodass Interessierte mittlerweile auch Haftpflicht-, Unfall-, private Renten- und andere Versicherungen beim Unternehmen abschließen können. Die ARAG ist zurzeit in 15 Ländern wie der USA, Norwegen und Portugal vertreten. Der Konzern hat seinen Sitz in Düsseldorf.

Rechtsschutzversicherung der ARAG: Absicherung je nach Bedarf

Je nach Anforderungen an die Rechtsschutzversicherung können sich Verbraucher bei der ARAG für drei unterschiedliche Angebote des Aktiv-Rechtsschutzes entscheiden: Basis, Komfort und Premium. Wer sich einen reinen Kostenschutz vor Gericht wünscht, für den kommt die Basis-Variante in Frage. Sofern jedoch ein Anwalt außergerichtlich tätig wird, reichen die Leistungen nicht mehr aus. Hier sichert erst der Komfort-Tarif Kunden vor den daraus resultierenden Kosten ab. Der „Aktiv-Rechtsschutz Premium“ bietet darüber hinaus weitere Leistungen, beispielsweise bei:

  • Studienplatzklage
  • Reise-Vertragsrechtsschutz
  • Erb-Rechtsschutz
  • Rechtsschutz bei Aktienkauf-Falschberatungen
  • Beratungs-Rechtsschutz im Insolvenzverfahren

Welche Bereiche schützt die Rechtsschutzversicherung der ARAG?

Während der Basis-Tarif die vier Bereiche Privat, Beruf, Verkehr und Wohnen automatisch einschließt und keine Selbstbeteiligung vorsieht, ist dies bei den beiden anderen ARAG-Rechtsschutzversicherungen frei wählbar. Durch die Kombination des Privatrechtsschutzes mit weiteren Leistungsbausteinen und die unterschiedliche Höhe des Selbstbehalts können Interessierte ihre Rechtsschutzversicherung individuell anpassen. Dabei bietet nicht nur die ARAG diese Möglichkeit, sondern auch viele andere Versicherer. Interessierte sind daher nicht unbedingt aufgrund dieses Vorteils an die ARAG gebunden.

ARAG Rechtsschutzversicherung im Test bei Stiftung Warentest

Wesentlich wichtiger als die Möglichkeit, den Rechtsschutz der ARAG persönlich anzupassen, ist für Verbraucher das Abschneiden des Versicherers in Tests. In unterschiedlichen Untersuchungen zu Single- und Familien-Tarifen kann sich das Unternehmen gut bis sehr gut platzieren. So überzeugen beispielsweise sowohl das Premium- als auch das Komfort-Angebot beim Rechtsschutzversicherung Test der Stiftung Warentest (Finanztest 12/2014) mit der Gesamtnote „Gut“. Der leistungsstärkere Tarif schneidet dabei sogar ein wenig besser ab, kostet dafür jedoch für den Modellkunden knapp 100 Euro mehr im Jahr (Selbstbehalt: 150 Euro).

Weitere Testergebnisse bei Focus-Money und Co.

Beim Test der Premium-Rechtsschutz-Tarife bei Focus-Money (Ausgabe 14/2014) kann sich die ARAG Rechtsschutzversicherung den zweiten Rang hinter dem Anbieter Roland sichern. Für die Untersuchung wurden 19 unterschiedliche Angebote hinsichtlich 19 Kriterien unter die Lupe genommen. Dabei standen vor allem die Leistungen im Fokus. So wurde unter anderem getestet, ob die Versicherer schadensfreie Beitragsjahre mit Rabatten belohnen oder ob sie auch dann leisten, wenn sich Versicherte zu Patienten- und Vorsorgeverfügungen in einer Kanzlei beraten lassen.

In einem weiteren Rating von Softfair wurden das Premium- und das Komfort-Angebot mit unterschiedlicher Selbstbeteiligung untersucht. Die höchste Bewertung sowohl für den Familien- als auch für den Single-Tarif erhielt der „Aktiv-Rechtsschutz Premium“ ohne Selbstbehalt.

Diese Bewertungen aus dem Jahr 2014 zeigen, dass die Rechtsschutzversicherung der ARAG in der Premium-Variante für Verbraucher eine der vielen Möglichkeiten darstellt, sich einen guten Rechtsschutz für verschiedene Lebensbereiche zu sichern.
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Rechtsschutzversicherung der D.A.S.

Als Rechtsschutzversicherer ist die D.A.S. Teil der ERGO Versicherungsgruppe. Insofern bieten beide Unternehmen die gleichen Angebote zur Rechtsschutzversicherung an. Während der Premium-Tarif in Tests regelmäßig gut abschneidet, überzeugt das Komfort-Angebot zumindest die Experten von Stiftung Warentest nur bedingt.

D.A.S.: Rechtsschutzversicherer der ERGO

Die D.A.S. ist nach eigenen Angaben Europas größter Rechtsschutzversicherer. Das Unternehmen ist in fast 20 Ländern vertreten und hat europaweit rund 11 Millionen Kunden. Der Dienstleister wurde 1928 unter dem Namen „Deutscher Automobilschutz AG“ (D.A.S.) gegründet. 70 Jahre später, 1998, wurde der Versicherer zusammen mit der Victoria, Hamburg-Mannheimer und DKV Teil der ERGO Versicherungsgruppe. Neben vielen Geschäftsstellen in Europa ist die D.A.S. Rechtsschutzversicherung auch in Südkorea und Kanada vertreten.

Rechtsschutzversicherung der D.A.S. in drei Formen

Die Rechtsschutzversicherung der D.A.S. gibt es in den Varianten „Komfort“ und „Premium“ – jeweils als Single- und Familien-Tarif – sowie für Studenten, Schüler und Azubis. Mit den Komfort- und Premium-Angeboten sind dabei vier Bereiche abgedeckt:

  • Privatrechtsschutz
  • Berufsrechtsschutz
  • Verkehrsrechtsschutz
  • Immobilienrechtsschutz

Alle drei Rechtsschutzversicherungen bieten nicht nur die Kostenübernahmen für Anwalts- und Gerichtsgebühren, sondern auch für außergerichtliche Streitschlichtungsverfahren. Zudem besteht ein weltweiter Reise-Schutz bis maximal ein Jahr. Sollte außerdem der Rechtsstreit schon nach der Erstberatung geklärt werden, müssen Versicherte keinen Selbstbehalt zahlen, falls eine Selbstbeteiligung vereinbart wurde.

Leistungsunterschiede zwischen D.A.S. Komfort- und Premium-Rechtsschutz

In den verschiedenen Leistungsbereichen Immobilien-, Verkehrs-, Berufs- und Privatrechtsschutz bietet die Rechtsschutzversicherung des Anbieters in der leistungsstärkeren Variante einige Extras. So leistet der Premium-Tarif auch bei Auseinandersetzungen vor deutschen Verwaltungsbehörden, während beim Komfort-Rechtsschutz nur Streitigkeiten vor Verwaltungsgerichten abgedeckt sind. Weitere Mehrleistungen sind unter anderem:

  • Familien- und Erbrecht: Kostenübernahme Anwalt bis 1.000 Euro (unabhängig vom ersten Beratungsgespräch)
  • Verkehrs-Steuer-Rechtsschutz auch außergerichtlich vor Verwaltungs- und Finanzbehörden
  • Arbeitsrechtsschutz: Übernahme von Kosten vor Sozialgerichten bereits bei Widerspruchsverfahren

Rechtsschutzversicherung der D.A.S. im Test bei Stiftung Warentest

Trotz der vielen Extras haben die Angebote der D.A.S. Rechtsschutzversicherung auch ihre Schwächen. Zumindest zeigt der aktuelle Test der Stiftung Warentest, dass die Verständlichkeit der Versicherungsbedingungen nur „ausreichend“ ist. Zudem sind die Leistungen des Komfort-Tarifs lediglich „befriedigend“. In der Gesamtbewertung bedeutet das für den Versicherer ein „befriedigendes Qualitätsurteil“ im Rechtsschutzversicherung Test der Verbraucherorganisation (Finanztest-Ausgabe 12/2014).

Der Premium-Tarif überzeugt hingegen mit seinen Leistungen und teilt sich daher zusammen mit der Allrecht/Deurag den ersten Rang. Der bessere Leistungsumfang kostet allerdings: Im Vergleich zum Komfort-Angebot muss der Modellkunde 47 Euro mehr im Jahr bei einer Selbstbeteiligung von 150 Euro zahlen.

Weitere Testergebnisse der D.A.S. Rechtsschutzversicherung

Im Gegenzusatz zum Rating der Stiftung Warentest kann sich der Top-Tarif der D.A.S. Rechtsschutzversicherung bei der Untersuchung der Focus-Money (14/2014) nicht an die Spitze setzen. Dabei wurden 19 Angebote mit einem sehr großen Leistungsspektrum unter die Lupe genommen. Während auf Platz 1 (Roland) und 2 (LVM) jeweils ein Anbieter landet, teilt sich der Rechtsschutzversicherer Rang 3 mit fünf weiteren Gesellschaften: Alte Leipziger, Auxilia, HDI, HUK und W&W.

In einem weiteren Test aus dem März 2014 vom Analysehaus Softfair zählt die D.A.S. Rechtsschutzversicherung ebenfalls zu den bestbewerteten Angeboten. Dabei wurden mehr als 200 Tarifkombinationen getestet. Während der Premium-Rechtsschutz mit und ohne Selbstbehalt die volle Bewertung erhält (5 Eulenaugen), reicht es für den Komfort-Rechtsschutz allerdings nur für zwei bzw. drei Bewertungspunkte – unabhängig davon, ob sich ein Single oder eine Familie absichern will.
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Themen

Rechtsschutzversicherung Vergleich

Ein Rechtsschutzversicherung Vergleich ermöglicht Verbrauchern oftmals eine erhebliche Kostenersparnis beim Abschluss einer Rechtsschutzversicherung. Denn die einzelnen Tarife unterscheiden sich stark hinsichtlich Preis und Leistung. Mit einem Vergleich vermeiden Versicherte so Ausgaben für Leistungen, die sie nicht benötigen.

Eine Rechtsschutzversicherung schützt Versicherte vor hohen Kosten, die infolge eines Rechtsstreits entstehen. Dazu gehören Anwalts- und Gerichtskosten, Gebühren für Gutachter, Mediation usw. Die Rechtsschutzversicherung kommt bei einem Rechtsstreit für die anfallenden Kosten auf. Viele Versicherer bieten zudem umfangreiche Zusatzleistungen, wie eine Anwaltshotline oder die Vermittlung zu einem qualifizierten Anwalt, wenn Bedarf besteht.

Beiträge sparen mit einem Rechtsschutzversicherung Vergleich

Rechtsschutzversicherung VergleichAllerdings gibt es bei der Rechtsschutzversicherung erhebliche Kostenunterschiede. Ohne einen Vergleich der verschiedenen Angebote besteht schnell die Gefahr, dass die Mehrkosten für Versicherungsbeiträge gleich mehrere hundert Euro pro Jahr betragen. Ein Rechtsschutzversicherung Vergleich kann also bares Geld sparen. Zudem bietet er die Möglichkeit, die Rechtsschutz-Police anhand der persönlichen Bedürfnisse auszuwählen – wer als Mieter wohnt, kann beispielsweise von einer Mietrechtsschutzversicherung profitieren, während Eigenheimbesitzer diesen Schutz nicht benötigen.

Welche Form der Rechtsschutzversicherung ist zu empfehlen?

Wer mit einem Rechtsschutzversicherung Vergleich herausfinden will, welcher Tarif den günstigsten Preis bietet, sollte sich im Vorfeld auch informieren, welche Leistungen gewünscht werden. Denn bei der Rechtsschutzversicherung gilt wie bei kaum einer anderen Police: Je mehr Leistungen gewünscht werden, desto höher sind die Versicherungsbeiträge. Dazu sollten Verbraucher wissen, dass es verschiedene Formen der Rechtsschutzversicherung gibt, die einzeln oder in Form von Leistungsbausteinen abgeschlossen werden können.

Neben der normalen Privatrechtsschutzversicherung, die beispielsweise bei Vertragsproblemen mit Internet-Händlern hilft, gibt es einen Verkehrsrechtsschutz, Mietrechtsschutz, Arbeitsrechtschutz und weitere Formen der Absicherung. Möchte man beispielsweise als Arbeitnehmer gegen eine unrechtmäßige Kündigung vorgehen, so benötigt man einen Arbeitsrechtsschutz – eine normale Rechtsschutzversicherung ohne diesen Baustein erstattet hier keine Kosten. Vor dem Rechtsschutzversicherung Vergleich ist es daher ratsam, den eigenen Versicherungsbedarf festzustellen und dann gezielt nach einem Tarif zu suchen, der genau diese Leistungen abdeckt.

Welche Daten müssen beim Rechtsschutzversicherung Vergleich angegeben werden?

Die Versicherungsbeiträge bei der Rechtsschutzversicherung ergeben sich nicht nur anhand des gewünschten Leistungsumfangs. Die Versicherer bieten teilweise auch Rabatte für bestimmte Altersgruppen, haben spezielle Familientarife im Angebot oder honorieren eine Vorversicherung, wenn es bei dieser in den letzten Jahren zu keinem Schadensfall gekommen ist. Deshalb werden bei einem Rechtsschutzversicherung Vergleichsrechner in der Regel auch das Geburtsdatum, Beruf, Familienstand usw. abgefragt. Dies ermöglicht eine bessere Sortierung der Tarife, so dass auch tatsächlich die Angebote angezeigt werden, die sich am besten eignen.

Reicht ein Rechtsschutzversicherung Vergleich bei der Tarifauswahl aus?

Ein guter Rechtsschutzversicherung Vergleich gibt einen zuverlässigen Überblick über günstige und leistungsstarke Tarife. Deshalb besteht in der Regel auch gleich nach dem Vergleich die Möglichkeit, den gewünschten Tarif über das Internet abzuschließen. In einigen Fällen kann jedoch eine zusätzliche Beratung durch einen Versicherungsexperten sinnvoll sein. Wer sich beispielsweise nicht nur im privaten Bereich absichern möchte, sondern auch als Selbständiger bei der Ausübung der beruflichen Tätigkeit vor hohen Rechtskosten geschützt sein möchte, kann mit Hilfe eines Beraters einen solchen speziellen Rechtsschutz finden. Auch wenn Unsicherheit über den eigenen Versicherungsbedarf herrscht, hilft eine Beratung und ein individueller Rechtsschutzversicherung Vergleich.
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Rechtsschutzversicherung Test: Welche Tarife sind wirklich gut?

Bei der Wahl einer passenden Rechtsschutzversicherung haben Interessierte meist ein Problem: Welcher Tarif ist der beste? Hier hilft ein Blick auf einen aktuellen Rechtsschutzversicherung Test, etwa von Stiftung Warentest, Öko-Test oder Focus-Money. Da es dabei jedoch zu unterschiedlichen Ergebnissen kommt, kann meist nur ein individueller Vergleich den persönlichen Testsieger ermitteln.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Rechtsschutzversicherung Test.

Rechtsschutzversicherung Test: Wie bewertet Stiftung Warentest die Angebote?

Rechtsschutzversicherung TestWenn es um Versicherungstests geht, gilt die Stiftung Warentest als eine der anerkanntesten Institutionen. Beim aktuellen Test aus dem November 2014 kann zwar keiner der 55 untersuchten Tarife die Tester komplett überzeugen. Doch für Familien, die sich im Bereich Arbeitsrechtsschutz, Privatrechtsschutz und Verkehrsrechtsschutz absichern möchten, gibt es viele gute Rechtsschutzpakete. 22 Angebote erhalten daher im Rechtsschutzversicherung Test 2014 der Stiftung Warentest das Qualitätsurteil „Gut“.

Die höchste Bewertung (1,8) sichern sich „Privat“ von Allrecht/Deurag und „Premium“ von DAS. Dahinter folgen die Angebote von Arag („Aktiv Premium“) und HDI/Roland („Basis + RisikoPlus + Rundum Sorglos“) mit einer Gesamtnote von 2,0. Der günstigste gute Tarif stammt den Verbraucherschützern zufolge von Huk24 („PBV Plus“). Allerdings werden hier einige zusätzliche Leistungen nur begrenzt angeboten, etwa der Schutz beim „Rechtsstreit um konservative Geldanlagen wie Sparverträge oder eine Lebensversicherung“, so Stiftung Warentest (Finanztest Ausgabe 12/2014).

Der letzte Rechtsschutzversicherung Test der Experten liegt schon einige Zeit zurück. Im Januar 2012 wurden zuletzt 54 Tarife miteinander verglichen. Damals setzten sich gleich 25 Angebote mit einer guten Bewertung durch. Die drei besten waren von den Anbietern DAS („Tarif Premium“), HDI Direkt und HDI-Gerling (Tarifname bei beiden: „Risiko Plus mit Rundum Sorglos“).

Rechtsschutzversicherung Test der Öko-Test mit anderen Gewinnern

Anfang 2014 hat das Magazin Öko-Test einen Rechtsschutzversicherung Test durchgeführt. Hierbei wurden nur Tarife berücksichtigt, die einen Verkehrs-, Miet-, Berufs- und Privatrechtsschutz bieten. Von 25 Anbietern können sich drei den Spitzenplatz erkämpfen, wobei ein Versicherer gleich mit zwei unterschiedlichen Tarifen die Tester überzeugte. So sind die Tarife „Top-Star inklusive Strafrechtsschutz und erweiterte Leistungen“ und „Top-Star inklusive Strafrechtsschutz ohne erweiterte Leistungen“ von Rechtsschutz-Union aus Sicht der Experten top sowie „KompaktPlus“ von Roland und „Deckungskonzept“ von Degenia.

Focus-Money: Premium-Tarife auf dem Prüfstand

Beim Rechtsschutzversicherung Test der Focus-Money aus dem April 2014 kann sich der Testsieger-Tarif von Roland der Öko-Test ebenfalls durchsetzen. In dieser Untersuchung wurden die Premiumtarife von 19 Rechtsschutzversicherern auf Herz und Nieren geprüft. Insgesamt in 19 Kategorien mussten sich die Versicherungsgesellschaften beweisen. Untersucht wurden zudem nur Tarife mit einem Selbstbehalt von 150 Euro. Zwei weitere Angebote haben im Rating die beste Bewertung der Tester erhalten: „Aktiv Premium“ von ARAG und „Privat-Kombi“ von LVM.

Weitere ausführliche Testergebnisse zur Rechtsschutzversicherung finden Sie auf finanzen.de

Weitere Testsieger im Rechtsschutzversicherung Test aus 2013

Bereits etwas älter ist der Rechtsschutzversicherung Test des Magazins WirtschaftsWoche. Zusammen mit der Ratingagentur Morgen & Morgen wurden im Sommer 2013 genau 113 Tarife von 35 Anbietern getestet, wobei die Bereiche Berufs-, Privat- und Verkehrsrechtsschutz abgedeckt sein mussten. Die Leistungen flossen dabei zu 65 Prozent und der Preis zu 35 Prozent in das Gesamtergebnis ein. Zusätzlich beurteilten die Analysten, wie oft sich Kunden über ihren Versicherer bei der Bundesfinanzaufsicht (BaFin) beschwert haben. Der Rechtsschutzversicherung Test kommt insgesamt zu acht Testsiegern. Darunter befinden sich je zwei Tarife der Rechtsschutz-Union („T10 Top“ und „T10 Top-Star“) und ARAG („Aktiv-RS Komfort“ und „Basis“) sowie je ein Angebot von WGV („Optimal“), Allrecht („RS“), DMB („Expert“) und Debeka („Comfort“).

Der Anbieter ARAG konnte sich 2013 bei einem weiteren Rechtsschutzversicherung Test durchsetzen. Aus Sicht der Tester des Deutschen Instituts für Service-Qualität bietet der Versicherer den besten Mix aus einem guten Service und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
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Rechtsschutzversicherung ohne Wartezeit: Geht das?

Eine Rechtsschutzversicherung kann ohne Wartezeit abgeschlossen werden. Allerdings kommt es dabei darauf auf, in welchem Bereich der Rechtsschutz gilt. Beim Strafrechtsschutz ist beispielsweise keine Wartezeit vonseiten der Versicherer vorgesehen. Ganz anders sieht es hingegen bei Mietrechtsschutz, Arbeitsrechtsschutz oder Grundstückrechtsschutz aus.

Rechtsschutzversicherung ohne Wartezeit nicht für alle Bereiche möglich

Rechtsschutzversicherung ohne WartezeitWer in einen Rechtsstreit gerät, für den lohnt sich der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung nicht mehr. Denn unabhängig davon, ob es sich um eine Rechtsschutzversicherung mit oder ohne Wartezeit handelt: Sie bietet nur finanzielle und juristische Unterstützung für rechtliche Auseinandersetzungen, die nach Vertragsabschluss entstehen. Daher gibt es viele Rechtsschutzversicherungen, die nicht ohne Wartezeit abgeschlossen werden können. Schließlich geht es beim Rechtsschutz um Vorsorge und nicht darum erst zu handeln, wenn es zu spät ist. Eine kurzfristige Absicherung ist nur für Bereiche möglich, für die die Rechtsschutzversicherung keine Wartezeit vorsieht.

Diese Rechtsschutzversicherungen sind ohne Wartezeit

Zu den Leistungsbausteinen der Rechtsschutzversicherung, die ohne Wartezeit vereinbart werden können, zählen:

  • Strafrechtsschutz
  • Schadenersatz-Rechtsschutz
  • Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz
  • Standes- und Disziplinarrechtsschutz
  • Beratungsrechtsschutz für Erbrecht, Familienrecht und Lebenspartnerschaftsrecht

Beim Verkehrsrechtsschutz, der viele der oben genannten Leistungen einschließt, wird ebenfalls keine Karenzzeit vereinbart. Auch diese Rechtsschutzversicherung kann daher ohne Wartezeit abgeschlossen werden.

Hier müssen Versicherte auf die Leistungen ihres Rechtsschutzes warten

Bei anderen Formen der Rechtsschutzversicherung müssen Versicherte mit einer Wartezeit rechnen. Dazu zählen beispielsweise:

  • Arbeitsrechtsschutz
  • Mietrechtsschutz
  • Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutz
  • Steuerrechtsschutz
  • Rechtsschutz im Sachen- und Vertragsrecht

Die Karenzzeit beträgt in der Regel drei Monate. Das bedeutet jedoch nicht, dass Versicherte, die mitten in einem Rechtsstreit stecken, nach Ablauf der Wartezeit auf Leistungen ihrer Rechtsschutzversicherung hoffen können. Die Wartezeit bezieht sich auf den Beginn einer rechtlichen Auseinandersetzung. Geraten Versicherungskunden beispielsweise innerhalb von drei Monaten nach Vertragsabschluss mit ihrem Vermieter in die Haare, springt der Anbieter nicht ein. Daher ist es sinnvoll, sich möglichst früh für eine Rechtsschutzversicherung zu entscheiden, damit die Karenzzeit längst hinter dem Versicherungsnehmer liegt.

Rechtsschutzversicherung: Wartezeit beim Anbieterwechsel umgehen

Unter Umständen verzichten die Versicherungsunternehmen auf die zeitliche Begrenzung, ab wann ihre Leistungen voll gelten. Eine Rechtsschutzversicherung ohne Wartezeit ist dann möglich, wenn Versicherte ihren Anbieter wechseln und der alte Vertrag dabei nahtlos in den neuen Vertrag übergeht. Wichtig ist allerdings, dass beim neuen Versicherer genau die gleichen Risiken abgesichert werden wie beim alten. Auf diese Weise kann auch ein Privatrechtsschutz ohne Wartezeit abgeschlossen werden. Hinzu kommt, dass einige Anbieter sogar Rabatte für Wechsler bieten, wenn diese in der Vergangenheit schadensfrei versichert waren.

Leistungen einer Rechtsschutzversicherung ohne Wartezeit

Ob die Rechtsschutzversicherung nun mit oder ohne Wartezeit abgeschlossen wird: An den Leistungen ändert sich nichts. Mit ihr sichern sich Versicherte vor den finanziellen Auswirkungen eines Rechtsstreits ab. Sie brauchen keinen Gedanken an ihre Finanzen bei der Durchsetzung ihrer Rechte verschwenden. Denn die Rechtsschutzversicherung übernimmt Anwalts- und Gerichtskosten, je nach Tarif auch Kosten für Mediation sowie für Schieds- und Schlichtungsverfahren. Verliert der Versicherungsnehmer, dann springt der Anbieter auch für die Kosten des Gegners ein. Weiterer Vorteil: Wissen Streitgegner, dass ihr Kontrahent eine Rechtsschutzversicherung hat, sehen sie manchmal von einem Gerichtsverfahren ab. Rechtsschutzversicherte profitieren so mehrfach von ihrer Versicherung.
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Rechtsschutzversicherung Kosten: Wie viel darf mein Rechtsschutz kosten?

Bei einer Rechtsschutzversicherung orientieren sich die Kosten daran, wie umfangreich Versicherte geschützt sein wollen. Je mehr Bereiche abgesichert werden, desto mehr kostet die Versicherung. Kombitarife sind dabei meist günstiger im Vergleich zu mehreren einzeln abgeschlossenen Rechtsschutzversicherungen. Interessierte sollten sich daher im Vorfeld bewusst werden, wie umfassend sie sich ihren Rechtsschutz wünschen.

Rechtsschutzversicherung: Kosten abhängig von mehreren Kriterien

Rechtsschutzversicherung KostenIm Wesentlichen gibt es drei Faktoren, die die Höhe der Rechtsschutzversicherung Kosten beeinflussen. Dazu zählen neben dem Leistungsumfang die Deckungssumme und die Höhe der Selbstbeteiligung. Manchmal kann auch die Berufsgruppe einen Einfluss auf die Beitragshöhe haben. Aufgrund der Kriterien ist es schwer, pauschale Aussagen darüber zu treffen, wie hoch die Kosten für eine Rechtsschutzversicherung sind. Sicher ist jedoch: In der Regel ist es günstiger, mit dem passenden Rechtsschutz vorzusorgen, als im Ernstfall einen Anwalt für rechtliche Auseinandersetzungen zu beauftragen. Dies gilt umso mehr, seitdem im August 2013 die Honorare für Rechtsanwälte und Co. gestiegen sind.

Welche Bereiche sollen abgesichert werden?

Was eine Rechtsschutzversicherung kosten sollte bzw. darf, hängt wie bereits erwähnt vom Leistungsumfang ab. Kombipakete zum Beispiel aus Miet-, Berufs-, Verkehrs- und Privatrechtsschutz haben ihren Preis, gute Angebote fangen in der Regel bei 300 Euro im Jahr an. Wesentlich geringer sind die Rechtsschutzversicherung Kosten, wenn sich Interessierte nur für einen speziellen Rechtsschutz, etwa für Mietangelegenheiten, entscheiden. Merken sie dann im Laufe der Zeit jedoch, dass auch ein Privatrechtsschutz und ein Arbeitsrechtsschutz sinnvoll wäre, können die Kosten für die jeweiligen Absicherungen am Ende höher sein als für ein Paket mit mehreren Leistungsbausteinen.

Rechtsschutzversicherung Kosten abhängig von den Leistungen

Auch die Deckungssumme beeinflusst die Rechtsschutzversicherung Kosten. Je höher diese vereinbart wird, desto eher kostet die Absicherung vor den finanziellen Folgen einer gerichtlichen Auseinandersetzung mehr. Allerdings sollten Interessierte nun nicht gleich zu einem Angebot mit unbegrenzter Deckungssumme greifen. Eine Summe von mehrere hunderttausend Euro reicht in der Regel aus, um alle anfallenden Kosten zu decken, zumal diese pro Fall gelten. Laut dem Bund der Versicherten sollten folgenden Mindestsummen ausreichend sein:

  • Inland: allgemein 500.000 Euro, für Kaution 100.000 Euro
  • Ausland: allgemein 25.000 Euro, für Kaution 100.000 Euro

Rechtsschutzversicherung: Kosten mit Selbstbehalt minimieren

Mit der Selbstbeteiligung haben Versicherte die Möglichkeit, ihre Rechtsschutzversicherung Kosten zu reduzieren. Je nach Höhe des vereinbarten Selbstbehalts sinkt der jährliche Beitrag dabei teils erheblich. Bei einer Rechtsschutzversicherung mit Selbstbeteiligung von beispielsweise 150 Euro zahlen Kunden im Leistungsfall diesen Betrag zunächst aus der eigenen Tasche. Erst für Kosten, die über dem Betrag liegen, springt der Versicherer ein. Selbstbehalte sind auch bei anderen Versicherungen wie der Privathaftpflichtversicherung üblich. Bei der Rechtsschutzversicherung ist allerdings das Potenzial, seinen Beitrag zu senken, besonders hoch.

Rechtsschutzversicherung: Beiträge monatlich oder jährlich zahlen?

Teilweise können die Kosten für die Rechtsschutzversicherung auch von der Zahlweise beeinflusst werden. Kunden, die ihre Beiträge auf einen Schlag für das ganze Jahr zahlen, profitieren unter Umständen von einem günstigeren Beitrag als Versicherte, die eine monatliche Zahlung ihrer Beiträge bevorzugen. Manchmal kann dieser finanzielle Vorteil nur wenige Euro betragen. Dennoch stellt diese Möglichkeit ein kleines Zahnrad dar, an dem Interessierte drehen können, um ihre Versicherungskosten möglichst gering zu halten, ohne dabei auf Leistungen zu verzichten.
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Rechtsschutzversicherung: Wichtiger Schutz in jeder Lebenslage Overall rating: ★★★★★ 4.5 based on 2 reviews
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